#10 Zukunftsorientierung - Teil 1
In diesem Beitrag geht es um die Zukunftsorientierung, die letzte der sieben Resilienz-Säulen. Meiner Meinung nach ist diese Säule die wichtigste, denn hier verstecken sich auch die anderen Säulen. Doch fangen wir von vorne an.
Zuerst einmal möchte ich darauf eingehen, was Zukunftsorientierung nicht ist, nämlich sich ausschließlich auf die Zukunft zu konzentrieren. Wie bei allem gilt: Die Mischung machts! Denn aus Vergangenem können Sie lernen und natürlich sollten positive wie auch negative Erfahrungen mit in die Zukunft genommen werden, um daran wachsen zu können. Und es ist auch nicht besonders förderlich sich ausschließlich auf die Zukunft zu fokussieren, denn zum Beispiel beim Thema Achtsamkeit geht es ja beispielsweise darum im Moment zu sein und diesen zu genießen. Eine Balance zu finden aus Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem sollte also unser Ziel sein.
Wie kann Ihnen die Zukunftsorientierung nun dabei helfen resilienter zu sein?
Wenn sie klare Ziele vor Augen haben, können Sie aktiv an Ihrer Zukunft mitwirken. Sie kommen dadurch ins Tun, denn Sie wollen Ihre eigenen Pläne ja auch verwirklichen. Wer sich mit seinen eigenen Zielen genauer beschäftigt kann außerdem auf viel mehr Möglichkeiten stoßen diese umzusetzen.
Eine weit verbreitete Möglichkeit Ziele zu formulieren ist die SMART-Regel. Diese steht für
S - Spezifisch
M - Messbar
A - Angemessen
R - realistisch
T - terminiert
Nehmen wir ein Beispiel-Ziel, welches nach der SMART-Regel formuliert ist:
Bis zum 31.12.2023 schließe ich sechs Module meines Studiums ab.
Überlegen Sie sich doch auch einmal ein oder zwei SMARTe Ziele und schreiben Sie sich diese auf.
Nächste Woche werde ich noch weiter auf das Thema Zukunftsorientierung eingehen. Haben Sie schon eine Idee wie die anderen Säulen sich in dieser Säule verstecken könnten?
Bis dahin!
Allerliebste Grüße,
Ihre Nadine Kremer