#11 Zukunftsorientierung Teil 2
In meinem letzten Beitrag hatte ich bereits geschrieben, dass ich die Zukunftsorientierung für eine der wichtigsten Säulen der Resilienz halte und ich habe Ihnen mit der SMART-Methode eine Möglichkeit gezeigt, Ihre Ziele präzise zu definieren.
Den positiven Blick in die Zukunft zu bewahren kann hin und wieder schwierig sein, vor allem wenn Sie sich gerade in einer Krise befinden oder es im Moment einfach nicht so klappt wie Sie es sich vielleicht wünschen. Dabei macht es Sinn sich Ziele zu setzen und Projekte zu planen. Es müssen nicht immer große Projekte sein, denn viele kleinere helfen Ihnen dabei Ihre Selbstwirksamkeit zu stärken und bald auf etwas Geschafftes zurückblicken zu können. Haben Sie ein Ziel erreicht, so dürfen Sie dies auch würdigen und sich selbst belohnen. Überlegen Sie sich was Sie erreichen möchten in den nächsten zwei Wochen, in den nächsten zwei Monaten, in den nächsten zwei Jahren und in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren. Dabei kann es helfen sich dies zu veranschaulichen und ein sogenanntes Visionboard zu gestalten.
In diesem Beitrag möchte ich außerdem noch genauer darauf eingehen wie sich einige andere Säulen der Resilienz in der Zukunftsorientierung verstecken.
Neben wir einmal an, Sie setzen sich das folgende Ziel:
"Ich streiche mein Wohnzimmer in einer neuen Farbe und möchte damit innerhalb der nächsten vierzehn Tage fertig werden."
Optimismus: Sie freuen sich auf das Ergebnis und sind sich sicher, dass die neue Farbe in Ihrem Wohnzimmer toll aussehen wird.
Lösungsorientierung: Sie konzentrieren sich auf Ihr Ziel und können Probleme, die auf dem Weg dorthin könnten, leichter und schneller lösen.
Verantwortung übernehmen: Sie übernehmen Verantwortung für Ihr neues Projekt und kommen so ins Tun. Sie packen es an.
Netzwerkorientierung: Wenn Sie das nötige Equipment nicht Zuhause haben oder sich Unterstützung aus dem Freundes- und Bekanntenkreis wünschen, gehen Sie aktiv auf diese Personen zu und bitten um Hilfe.
Wie Sie sehen können, spielen hier viele Faktoren der Resilienz eine Rolle. Dies lässt sich auch gut auf andere Situationen übertragen. Falls Sie nicht so recht wissen wie oder Interesse daran haben Ihr eigenes Visionboard zu gestalten, kontaktieren Sie mich gerne und wir schauen uns die Situation gemeinsam an. Oder nehmen Sie an meinem VHS Kurs teil, in dem wir definitiv auch über Ihre Ziele sprechen werden.
Ich freue mich auf Sie.
Allerliebste Grüße,
Ihre Nadine Kremer